Haarpflege für mehr Glanz

Oliver Schmidt – sheer gloss elixir

Ich habe sehr langes, feines und blondiertes Haar. Vom vielen Blondieren hat mein Haar sehr gelitten und daher habe ich mich vor ein paar Tagen entschlossen meinem Haar etwas Gutes zu tun und lies es kurzerhand abschneiden „Short hair, don’t care!“
Es war eigentlich eine sehr spontane Aktion, aber wie man sagt, gehören diese oftmals zu den Besten. Nun habe ich einen Haarschnitt a lá Emma Watson und trage endlich, dass erste Mal in meinem Leben eine Trendfrisur. Mein Vorsatz ist, dass ich meine Haare nun vollkommen mit Pflege versorgen möchte und vor allem auf unnötige Schädigungen wie tägliches Föhnen, Glätten usw. verzichten möchte. Um mein Ziel näher zu kommen, benutze ich nach der Haarwäsche die Pflegeserie „sheer gloss elixir“ von Oliver Schmidt. Mein Haar wird mit hochwertigen Pflegestoffen wie Hawaiianischen Kendi-Öl, Argan-Öl und Avocado Ölen vesorgt, die bis in die Haarwurzel tiefenpflegend wirken. Mein blondiertes, oftmals stumpfes Haar bekommt Dank den wertvollen Ölen endlich wieder einen seidigen Glanz verliehen. Wer kennt es nicht, dass man nach der Haarwäsche einfach nicht mehr durch seine Haare durchkämmen kann? Es ist verknotet und es frustriert einfach nur tierisch! Dieses Problem gehört Dank der Pflege von Oliver Schmidt nun zur Vergangenheit an. Nach jeder Haarwäsche verteile ich sparsam sheer gloss elixir in die Haarlängen und Haarspitzen und erhalte somit spielend einfache Kämmbarkeit. Im Gegensatz zu anderen Haarölen ist dieses Öl sehr leicht und lässt sich einfach verteilen, ohne dass mein Haar fettig wirkt. Zudem lässt es sich auch fantastisch leicht auswaschen!

Aber das Nonplusultra ist, dass es gleich drei Funktionen hat. Das bedeutet, dass ich individuell entscheiden kann, wie ich das Öl einsetzen möchte:

 

Tiefenpflege:

Geben Sie sheer gloss elixier vor der Haarwäsche reichhaltig ins trockene Haar in die Längen und Spitzen und kämmen Sie es ein. Nach ca. 1 Minute Einwirkzeit waschen Sie das Haar mit sheer gloss Shampoo. Überschüssige Pflege wird so entfernt und nur die Pflege verbleibt im Haar, die das Haar benötigt.

 

2. Vor dem Styling:

Geben Sie sheer floss exlir ins handtuchtrockene Haar in die Längen und Spitzen. Das Haar wird gepflegt und spielend einfach kämmbar.

 

3. Glanzfinish

Für Glanz-Akzente geben Sie sheer gloss elixier sparsam in die fertige Frisur in die Haarspitzen.

 

Preis: 27,00

 

Oliver Schmidt Hairdesign- smoothing Serum

„Verschönert das Haar und erleichtert das Styling“

Seien wir einmal ehrlich. Ganz auf Styling zu verzichten schafft keiner von uns Ladies. Schließlich steht das nächste Date oder die nächste Party schon vor der Tür und da möchte doch jede von uns herausstechen. Für solche Anlässe benutze ich das smoothing Serum von Oliver Schmidt. Erstens verschönert das Haarprodukt mein Haar und erleichtert das Styling enorm. Zweitens beinhaltet das Produkt tatsächlich sieben magische Effekte, was kaum zu glauben ist, da oftmals viele Produkte nur eines von den Effekten enthält.

Die sieben magischen Effekte:

Schutzschild beim Glätten
Einfache Kämmbarkeit
Haar wie Seide
Extra Glanz
Hitzeschutz
Anti-Spliss
Anti-Frizz

Guten Gewissens kann ich also meine Haare Dank diesem hochwertigen Produkt stylen. Nach der Haarwäsche tue ich eine kleine Menge smoothing Serum in das feuchte oder trockene Haar und verteile es. Anschließend style ich meine Haare wie gewohnt ohne, dass es dabei geschädigt wird. Danach fühlt es sich unheimlich seidig und geschmeidig an.

Preis: 19,00 €

Zwischen Military Fitness und Olympia

120 Jugendliche treffen auf dem 150. Jugend-Presse-Kongress in Warendorf auf Spitzensportler der Bundeswehr

Auf den Punkt formulieren, Interviews führen und Beiträge innerhalb von kürzester Zeit erstellen: Journalistin zu werden war schon immer mein Traumberuf. Im Jahr 2014 stieß ich auf Vorschlag meiner Schule auf die „Young Leaders“. Die von Staat und Wirtschaft finanzierte Organisation sucht ihre Teilnehmer nicht nach Noten und Talent aus, sondern nach sozialem Engagement. Schülersprecher, Schülerzeitungsredakteure oder Jugendliche, die sich in der Kirche, politisch oder in anderen sozialen Bereichen, wie im Altersheim engagieren, können sich bewerben. Wer einmal an einer Veranstaltung der „Young Leaders“ teilgenommen hat, wird in einem Verteiler gespeichert und kann sich dadurch immer wieder bei Veranstaltungen der Organisation bewerben. So bin ich seit drei Jahren Teil dieses Netzwerkes und fange nun auch an, als Teamer mitzuwirken.

Neben der Akademie bieten die Young Leaders auch viele weitere Veranstaltungen an. Für den alljährlichen Jugend-Presse-Kongress reisen Jungendliche von 15 bis 22 Jahren aus ganz Deutschland an. Im letzten Jahr trafen die Teilnehmer auf Spitzensportler der Bundeswehr und durften neben der Erstellung einer eigenen Zeitung und Fernseh-Beitrages auch sportlich aktiv werden. Beim Military Fitness wälzten sie sich auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf durch Schlamm, kletterten über sechs Meter hohe Hindernisse aus Heuballen oder machten Liegestütze auf dem Asphalt. Danach folgen Fitness- und Konditionsübungen. Einige meisterten den Parcours mit Bravour und innerhalb kürzester Zeit, einige blieben keuchend zurück. Ein Feldwebel motivierte die Jugendlichen zum weitermachen. Er selbst war in Afghanistan im Einsatz. Bei gleißenden 40 Grad und 40 Kilo Gepäck sprang er aus Flugzeugen, um seinen Kameraden zur Hilfe zu eilen. Die Zeit hat deutliche Spuren hinterlassen. Keiner der Schüler darf außerhalb seines Sichtfeldes stehen. „Wichtig ist neben der Fitness auch die kognitiven Fähigkeiten zu schulen. Es bringt nichts zu seinem Ziel zu kommen, aber seinen Auftrag dann nicht mehr erfüllen zu können. Deshalb heißt es Military Fitness“, sagt er. Sein Muskeln sind auch mit Mitte 40 noch eisern und durchtrainiert.

Nach dem aktiven Teil ging es in die Medienbörse, wo die Jugendlichen ihre eigenen Beiträge erstellten und Spitzensportler interviewten. Unter ihnen war Hauptfeldwebel Kerstin Stengemann. Die 38-Jährige Profi-Fußballerin ist seit 2011 Leiterin der Sportfördergruppe Warendorf. Mit dreifacher Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen, zweifachen Weltmeistertitel und zahlreichen weiteren Auszeichnungen ist sie eine der erfolgreichsten Frauen-Fußballerinnen Deutschlands. „In der Bundeswehr habe ich die Möglichkeit mich voll auf das Training zu konzentrieren. Ich konnte mein Hobby zum Beruf machen“, sagt sie. Dreimal täglich versucht sie zu trainieren, auch die anderen Spitzensportler haben ein ähnlich straffes Pensum.

Die Sportschule der Bundeswehr beschäftigt sich vorrangig mit der Ausbildung von Spitzen- und Breitensportlern sowie dessen Übungsleitern. Das aktuelle Ausbildungsangebot umfasst 38 unterschiedliche Lehrgänge, auf denen jährlich bis zu 3000 Offiziere und Unteroffiziere gefördert werden. Das Angebot reicht von Lehrgängen für Übungsleiter, mit Anerkennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund, bis hin zu Lehrgängen für Fachsportleiter in Sportarten wie Fußball, Handball, Schwimmen oder Ski-Alpin. Auf dem rund 40 Hektar großen Gelände befinden sich ein Fußball- und Leichtathletikstadion mit Flutlichtanlage, zahlreiche Schwimm- und Sporthallen sowie viele weitere Sportplätze und Spielfelder. Auch die Sportfördergruppe sowie das Sportmedizinische Institut der Bundeswehr ist auf dem Gelände vertreten.

Unterstützung erhielten die Teilnehmer bei dem Erstellen ihrer Beiträge von echten Profis: Journalisten, Kamerateams und Cutter, die sonst für große Sender und überregionale Zeitungen arbeiten, wie Marcus Overmann von dem ARD-Morgenmagazin, stellten sich in der Medienbörse für Recherchen und Hintergrundgespräche zur Verfügung.

Zum Ende des Pressekongresses konnten die Jugendlichen Redakteure stolz und druckfrisch ihre eigene Zeitung in den Händen halten. Zufrieden schauten sie sich später auch ihren eigenen TV-Beitrag und ihre Internetseite an, auf denen Videos während des Sports und in der Medienbörse hochgeladen wurden. Bis März haben die Teilnehmer Zeit, einen Beitrag über den Kongress zu veröffentlichen. Die Gewinner fliegen nach New York und besichtigen dort für eine Recherchereise das ARD-Studio und das Uno-Hauptquartier.

Ich bin sehr dankbar, dass ich durch die „Young Leaders“ jedes Jahr nette Leute kennenlerne, die sich um das Wohlergehen ihrer Mitmenschen sorgen. Den Jugend-Presse-Kongress kann ich jedem weiterempfehlen. Wer Interesse hat, kann sich unter http://www.young-leaders.net informieren. Dort finden sich auch Bewerbungsformulare für die nächsten Veranstaltungen der Organisation.

Von Maren Jensen

Mittwochskolumne Teil 10

SINGLE LADIES

„Der sexy Gärtner“

Voller Vorfreude erreichten wir die legendäre Gartenmesse in Hannover. Aufgereiht in Reih und Glied stolzierten wir durch den Eingang als würden wir auf dem roten Teppich in Hollywood sein. Mein Lebensgefühl war auf dem Höhepunkt und hätte in diesem Moment nicht besser sein können. Ich war selbstsicher. Ich war motiviert. Und ja, ich fühlte mich auch ein wenig sexy, auch wenn es mir schwer fällt es zuzugeben. Dieses Jahr sah ich die Gartenmesse mit ganz anderen Augen. Ich nahm den süßlichen Duft war, der von den pinken Geranien, den blauen Rosen und den lilafarbenden Veilchen kam. Passend dazu fiel mir ein Zitat von Heinrich Heine ein:
„Düfte sind die Gefühle der Blume.“
Und in diesem Moment teilte ich die glückseligen Gefühle mit all den unterschiedlich duftenden Blumen. Ein schmaler Kiesweg, geschmückt mit blauen Rosen führte uns zu den verschiedenen Themenbereichen. In unterschiedlichen Abständen standen herrenlose weiße Parkbänke zwischen all den blauen Rosen und verliehen dem Ambiente einen Hauch Romantik. Besucher unterhielten sich angeregt und verschiedene Stände versuchten ihre neuesten Gartenwerkzeuge unter den Mann zu bringen. Mein Blick suchte vergeblich den Veranstalter der Gartenmesse um den unangenehmen Teil des Abends hinter mir zu bringen. Leider erwies sich die Suche als ziemlich schwierig, da mir nur der Namen vom Veranstalter bekannt war und mir keinerlei Bilder bei Mr. Google angezeigt wurde. Daher suchte ich nach einem Mann, der als potenzieller Chef von der Gartenmesse in Frage kam. Naja….wie soll man sich den Chef einer Gartenmesse schon vorstellen?
Ich bleibe allen typischen Klischees treu und stellte ihn mir als einen schlaksigen Mann vor, der eine grüne Latzhose trägt und in seiner rechten Hand eine Hake hält. Wäre ich Jolina würden ihre Worte so klingen: Wir müssen nur Ausschau halten nach einem heißen muskulösen Mann, der als Doppelgänger von dem heißen Gärtner aus „Desperate Housewives“ in Frage kommen könnte. So ungefähr würden die Worte aus Jolinas Mund lauten.

„Ihr hübschen Gartenelfen, leider muss ich mich von euch verabschieden. Auf mich wartet ein spritziger Tropfen an der Sekttheke, wo bereits ein unheimlich niedlichen Barkeeper auf mich wartet,“ sagte Jolina und zwinkerte uns zu. Im gleichen Moment verblieben Hannah und Kessy an einem Cupcake-Stand, der wie im Bilderbuch aufgebaut war. Lauter bunter Cupcakes verziert mit verschiedensten Mustern schmückten den niedlichen Stand. Eine rosane Aufschrift „Candyland“ gab dem niedlichen Stand einen Namen, der wie die Faust aufs Auge in die traumhafte Kulisse passte. Vier kleine weiße runde Tische mit jeweils zwei rosanen Stühlchen standen vor dem Stand. Auf jedem der kleinen runden Tischchen standen verschiedene Cake Pop’s und eine kleine runde Glasschale mit selbsthergestellten Himbeerbonbons zum kostenlosen Verzehr. Zudem verfügte „Candyland“ über eine ausgezeichnete Kaffeemaschine, die sich sehen lassen konnte. „Ich lass euch mal alleine in eurem Schlemmerland und mache mich auf die Suche nach dem „heißen“ Gärtner,“ rief ich den Beiden mit einem Lächeln zu und verschwand in der Menge. Um ehrlich zu sein, hatte ich keinen blassen Schlimmer wo ich diesen Kerl zwischen all den Menschen finden sollte. Es war eine Suche wie nach der Nadel im Heuhaufen. Ich kramte meinen Notizblock heraus und klemmte meinen Kugelschreiber zwischen den losen Blättern. Dabei setzte ich meine „oberschlau-aussehende Brille“ auf, um einen seriöseren Eindruck beim Interview zu hinterlassen. So dachte ich mir, würde der Veranstalter vielleicht auch auf mich aufmerksam werden, denn schließlich wusste er, dass heute ein Interviewtermin mit dem Magazin „GartenFlora“ stattfand. Auf der Suche nach ihm, kam ich in einem paradiesischen Themenbereich der Gartenmesse, der „Chinesische Garten.“ Lauter kleine chinesischer Pavillons schmückten den Bereich. Ein großer Teich mit Seerosenblättern lag vor einer Veranda wo bereits Gäste saßen, um das außergewöhnliche Ambiente zu genießen. Auf der Veranda fiel mir ein gut aussehender Mann auf, der sich angeregt mit einer wahnsinnig attraktiven Frau unterhielt. Ich beobachtete die Beiden eine Weile um herauszubekommen, ob die Beiden wohl ein Paar waren. Optisch zumindestens könnten Sie sich als Mr. & Mrs. Smith ausgeben. Mittlerweile gab ich die Hoffnung auf meinen Interviewpartner alias heißen Gärtner – zu finden auf und beschloss zum “Candyland“ zurückzugehen um meinen Frust in einem köstlichen Cupcake einzutauschen. Kessy und Hannah saßen immer noch da und winkten mich eifrig zu sich her. Ich watschelte gefrustet zu ihnen hin und bestellte mir ein Cupcake. „Wir haben Neuigkeiten für dich Sophia“, teilte Hannah mir aufgeregt mit. „Und die wären?“, versuchte ich halbwegs erfreut zu fragen, ohne zickig zu klingen.„Kessy und Ich haben dich seit einer Stunde versucht anzurufen!“. Erst jetzt schaute ich auf meinem Display vom Smartphone und sah, dass es vier verpasste Anrufe anzeigte. „Wir haben vorhin mitbekommen wer der Veranstalter von der Gartenmesse ist. Er soll ein ziemlicher Womanizer sein und ist nicht von schlechten Eltern“, erzählte Kessy. „Er war vor ca. einer Stunde hier um einen Cake Pop zu Essen. Erst wussten wir nicht, dass er der Veranstalter ist. Klara, die Inhaberin vom Candyland machte uns darauf aufmerksam und berichtete aufgeregt, dass er sowas wie der Mr. Grey wäre, den alle Frauen zu Füßen liegen,“ fügte Hannah hinzu. „Also ist es doch der heiße Gärtner geworden“, lachte ich über die erfreute Nachricht. „Und wo kann ich ihn finden?“ fragte ich die Beiden hilfesuchend. Kessy und Hannah schauten sich an und antworteten im Chor: „Bei Jolina!“ Und wir drei lachten gemeinsam. Na klar, wo denn sonst, wenn nicht bei Jolina. Jolina ist wie eine Katze, die jeden hübschen Falke sofort in ihrem Bann zieht. Ich begab mich auf dem Weg zu Sekttheke und was mich dort erwartete zog mir den Boden unter den Füßen weg…

 

Mittwochskolumne Teil 9

SINGLE LADIES

Britney, Michael & Co.

Aufgereiht mit einem breiten Grinsen im Gesicht standen meine drei Mädels vor mir. Sie sahen alle zauberhaft aus. Jolina trug ein azurfarbenes, schulterfreies Maxikleid. Dazu hatte sie ihr Haar lässig zu einer Flechtefrisur geflochten und trug ein weißes Seidentuch im Haar. Wie ich finde, die perfekte Frisur in diesem Sommer und dazu sieht es einfach wahnsinnig toll aus.

Kessy trug ein gelbes kurzes Sommerkleid mit einem V-Ausschnitt. Das Kleid konnte man nur mit einer perfekten Figur tragen, die sie zweifelsfrei hatte, denn auf ihrem Rücken überkreuzen sich ihre Träger, so dass das Sommerkleid nur gut aussieht, wenn man es ohne einen BH anzog. Unsere Hannah stand mit ihrer langen dunklen Prachtmähne vor mir und auch sie sah wunderschön aus. Sie trug ein kurzes schwarzes T-Shirt und dazu einen passenden schwarzen Maxirock. In ihrem welligen dunklen Haar trug sie eine Sonnenbrille, damit ihr Gesicht nicht bei jedem Windzug von ihren Haaren bedeckt wurde. Und zu guter Letzt war ich an der Reihe. „Sophia“ trug ein knielanges, rosanes Nachthemd und ihre Haare waren zu einer zerzausten Mähne gestylt.
„Ihr seid einfach verrückt!“ kreischte ich aus mir heraus.
„Kindchen, wir möchten dich auf die Gartenmesse begleiten, dafür sind Freundinnen doch schließlich da“, äußerte Jolina und die restlichen zwei nickten übereinstimmend. Ich war völlig überwältigt von meinem Gefühlen, damit hätte ich nie gerechnet und die Überraschung ist zu hundertprozentig gelungen. Sofort kramte ich in meinem Kleiderschrank nach Klamotten, die für die Gartenmesse in Frage kamen. Ich wühlte und wühlte und fand nichts passendes. Ich suchte weiter und warf Klamotten um mich von denen ich nicht mal mehr wusste, dass ich sie besaß. Erst als ich kurz davor war in einer Kleiderlawine zu verschwinden, fand ich ein schlichtes rosanes T-Shirt aus einem der Stapel hervorlugen. Es war tailliert geschnitten und besaß einen runden Kragen. Ich nickte, streifte es mir über und wählte eine verdammt enge helle Jeanshose. Mein Spiegelbild lächelte mich an. Es war zwar nichts besonderes, aber ich fühlte mich pudelwohl in diesem Outfit. Ich ging ins Bad und kämmte mir meine Zottelmähne durch. Mit etwas Concealer, Puder und Wimperntusche zauberte ich mir etwas frische ins Gesicht. Fünfzehn Minuten später stand ich, nicht mehr ganz so zerzaust an der Wohnungstür zum abfahren bereit. In der Zwischenzeit haben es sich Jolina, Kessy und Hannah auf dem Balkon gemütlich gemacht und genossen die „Morgenruhe“, die ich noch vor 15 Minuten sehr intensiv genossen hatte. Wir gingen vor die Haustür und dort wartete ein schwarzes Cabriolet mit beigefarbenen Autositzen auf uns. „Darf ich vorstellen: Mein neuer keiner Flitzer“, posaunte Jolina stolz heraus. Ziemlich schnell klappte mein Mund wieder zu. „Klein ist gut, das Auto ist der Hammer!“ umarmte ich Sie vor Freude. Wir vier Lady’s stiegen ins Auto und drehten die Musikanlage auf. Die Sonne schien uns ins Gesicht und wir sagen ganze drei Stunden Lieder im Radio mit. Unsere Haare flogen im Wind hin und her und wir kreischten ein Lied nach dem anderen mit. Ab und zu hupten uns Autos an oder winkten uns zu. Schließlich sieht man nicht jeden Tag vier „SINGLE LADY’S“ in einem Cabriolet sitzen, die lauthals: „Yeah yeah yeah yeah yeah yeah – Oops! I did it again I played with your heart“, trällerten.
Unsere Gute Laune und Freude am Leben war kaum zu übersehen und steckte die anderen Autofahrer förmlich an. In diesem Augenblick war ich so zufrieden mit meinem Leben und war überglücklich, dass ich solche Mädels an meiner Seite hatte. Zwar waren wir bei der Gartenmesse noch nicht angekommen, aber ich wusste, dass dieser Tag genauso weitergehen würde, wie er angefangen hatte.

Eure Kolumnistin Sophia

Mittwochskolumne Teil 8

SINGLE LADIES

ARISTOTELES vs. SOPHIA

 

Am Samstagmorgen wachte ich vor dem Wecksignal meines Weckers auf. Unter meinen Mädels trage ich den stolzen Spitznamen Mrs. Schlafmütze und daher kann sich jeder vorstellen wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, dass ich vor dem Wecksignal, das morgendliche Sonnenlicht erblickte. Richtig! Die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null! Normalerweise musste ich erst um 9 Uhr aufstehen, sodass mir genügend Zeit blieb, mich in Ruhe fertig zu machen. Da ich erst um 11 Uhr nach Hannover zur berühmt berüchtigten Gartenmesse losfahren musste. Nun war es erst 7:00 Uhr und es war vergebens meine wirrenden Gedanken, die in meinem Kopf gerade einen riesen Krawall veranstalteten zu bändigen. Daher entschied ich mich aufzustehen und mich gemütlich mit einer köstlich, duftenden Tasse Kaffee auf meinem Balkon zu setzen und die morgendliche Ruhe zu genießen. Wieder einmal fällt mir auf wie selten diese Momente geworden sind. Ständig wird das Leben vom Alltagsstress überschattet und ich befinde mich ständig auf der Überholspur ohne zu merken, was ich im Leben verpasse und vor allem übersehe. So oft dreht sich das Leben nur um die Arbeit und man versucht allen Menschen, die einem lieb sind, gerecht zu werden. Oftmals verliert man seine wesentlichen Ziele aus den Augen, weil ja doch so viel Zeit und Energie für die ersten Dinge verloren gehen. Manchmal kommt es sogar dazu, dass du dich selbst für einen Augenblick verlierst.
Da saß ich nun in meiner kleinen selbst geschaffenen Idylle. Rundherum befanden sich rosa und pinke Geranien in weißen Blumentöpfen, die meinen Balkon schmückten. Über meinen Balkon befand sich eine Lichterkette aus bunten Stoffkugeln. Harmonisches Vogelgezwitscher umhüllt mich in meinen philosophischen Gedanken. Die unfassbar schöne Ruhe genoss ich in vollen Zügen. Ich schaute auf das kleine Café, dass sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand. Eine Kellnerin drehte die Markise aus, denn schon jetzt ist die Kraft der Sonne sehr stark. Die mit Liebe eingedeckten Tischchen werden von einem angenehmen Schatten überdeckt und die Kellnerin setzte ein zufriedenes Lächeln auf. Auf jeden eingedecktem Tischchen stand ein kleiner Strauß mit weißen Narzissen, die sich in einer türkisen Vase befanden. Ich bewunderte die Kellnerin, die auch gleichzeitig die Besitzerin dieses kleine süße Café sein könnte, mit welchem Genuss und Liebe sie die Tische eindeckte. Wäre ich erst um 9 Uhr von meinem Wecker geweckt worden, dann wäre mir das zufriedene Bild, welches ich in diesem Morgenstunden erblickte entgangen. Auch der frische Morgenduft, den ich in vollen Zügen einatmete und mir Kraft und Energie für den bevorstehenden Tag gab, hätte ich womöglich nicht erlebt. Entspannt lehnte ich mich auf meinen Balkonstuhl zurück und genoss die warmen Sonnenstrahlen…diese angenehme Wärme, das harmonische Vogelgezwitscher, der frische Morgenduft….
KLIIIIIIING, KLIIIIIIIING,KLIIIIIING,KLIIIIIIING!!!!! „Ach du Schreck“, sagte ich zu mir selbst und saß sofort Kerzengerade auf meinen Balkonstuhl. Ich war wohl zu sehr im harmonischen Einklang mit der Natur, dass ich eingenickt bin ohne es zu merken. Erst jetzt verstand ich, dass ich von meiner Haustürklingel geweckt wurde und rannte zur Tür um sie zu öffnen. Am Ziel angekommen schaute ich auf meiner Uhr und wäre fast rückwärts aus den Latschen gekippt. Es war kurz vor 9, sodass ich genau 10 min Zeit hatte um mich fertig zu machen. Willkommen zurück in meiner chaotischen Welt!
Ich öffnete die Tür und wäre beinahe, dass zweite Mal innerhalb Sekunden, vom Glauben abgekommen als ich sah, wer mich am frühen Morgen überraschte.

Jeden Tag genießen

Viel zu oft plagen uns schlechte Gedanken und überschatten das positive Lebensgefühl. Die heutige Zeit ist geprägt von Instagram, Snapchat & Facebook, welche viel zu viel Lebenszeit von uns in Anspruch nehmen. Statistiken bestätigen, dass die sozialen Netzwerke, besonders für Mädchen und Frauen zum Verhängnis werden und viele an Selbstbewusstsein verlieren, da sie sich mit vermeintlichen „bis zum geht nicht mehr“ retuschierten Bildern von Frauen vergleichen. Mein Appell geht in die weite Welt hinaus und sagt: Genieße jeden Tag!

Erlebe Sachen, die dir gut tun. Kaffee trinken mit deiner Freundin, tanzen gehen bis die Wolken lila sind oder eine Shoppingtour mit deinen Mädels?! Einfach die Seele baumeln lassen und im Beachclub einen Cocktail trinken gehen. Am besten ist es doch,  über Gott und die Welt mit deiner besten Freundin zu reden ohne zu merken, wie spät es doch schon ist. Beim Italiener die köstlichste Pizza von ganz Berlin zu verspeisen oder ganz gemütlich zu Hause einen Film schauen.

Ich liebe das „wirkliche Leben“ und liebe alle kleinen versteckten Details, die zum wirklichen Leben dazugehören. Die Natur, die Emotionen, die Überraschungen und die unwissende Zukunft!

Mittwochskolumne TEIL 7

SINGLE  LADIES

„Ein spritziger Tropfen mit Folgen“

Ich bewegte meinen Kopf auf und ab und signalisierte Ihm, dass der Platz noch frei ist. Noch immer verschlug es mir die Sprache und im gleichen Augenblick verfluchte ich mich selbst, dass ich bereits mein viertes Glas Sekt getrunken hatte und mich außerhalb jeglicher Realität befand. Ich stellte mir die Frage, ob der Typ wirklich so gut aussieht oder ob das vierte Glas Sekt ihm das Aussehen von Gott verliehen hatte?!
Der liebe Alkohol verhinderte meine hochwichtige Analyse fortzuführen und ich empfand es als beste Lösung, mir ein fünftes Glas Sekt zu bestellen, damit Mr. Gott für mich noch schöner wird als er sowieso schon ist. Penetrant glotzte ich den Typen ununterbrochen an. Wenn man nicht wüsste, dass ich nur ein kleines besoffenes Mädchen bin, könnte man sicherlich, zumindest ansatzweise von sexueller Belästigung in der Öffentlichkeit sprechen. Schließlich glotzte ich ihn jetzt schon ganze 10 min an, ohne das er jegliche Notiz von mir nahm. Schon diese Tatsache alleine ist frustrierend genug und gab mir allen Anlass dazu, ein sechsten Glas Sekt zu bestellen. Voller Konzentration versuchte ich meinen Blick auf ihn zu halten, was im betrunkenen Zustand gar nicht so leicht ist. Nach diesen bekloppten Gedanken in meinem Kopf nahm ich einen kräftigen Schluck Sekt, um meine konfusen Gedankengänge ein Ende zu bereiten. Tollpatschig wie ich nun einmal bin, kam etwas Sekt in meiner Luftröhre und ich verschluckte mich so extrem, dass ich einen enormen Hustenanfall bekam und dachte meine letzte Stunde hätte hier und jetzt geschlagen. Der anhaltende Hustenanfall führte dazu, dass mein Gegenüber endlich auf mich aufmerksam wurde und mich fragte, ob er mir ein Glas Wasser holen soll. Ich nickte eifrig. Viel zu eifrig!
Hey, ich musste fast sterben, damit Mr. Gott mir seine Aufmerksamkeit schenkte. Wenn das kein Grund zur Selbstfrustation ist, dann weiß ich auch nicht mehr!
„Danke Mr. Gott“, sagte ich zu ihm und stockte, sobald ich diesen Satz ausgesprochen hatte.

NEEEEEEIN Sophia, dass hast du jetzt nicht im Ernst gesagt? Hilfe, Hilfe, HIIIIILFEEEEE….rettet mich doch jemand aus dieser ultra peinlichen, bekloppten Situation!!! Was war zum Teufel in diesem Sekt drin? Erst brachte der Tropfen mich halbwegs um und jetzt montierte ich zu einer Psychopathen, die nicht mehr frei herumlaufen dürfte!
Verlegen schaute er mich an: „ Mr. Gott? So hat mich bis jetzt noch keiner genannt, aber vielen Dank für das Kompliment.“ Mit hochroten Kopf saß ich vor ihm und vom Alkohol war auch nicht mehr viel zu spüren. Das ist doch wieder typisch, wenn man den Alkohol benötigt ist er nicht mehr da! Das ist mein Leben! Willkommen in meiner chaotischen Welt, wo nie etwas normal verläuft.
So endete die vorjährige Gartenmesse in einem Desaster und ich kann es kaum abwarten auf das diesjährige Ereignis!

Eure chaotische Kolumnistin

Sophia

24-Stunden-Salat

Im Sommer lieben wir die gemütlichen Grillabende, wo die unbeschwert frische Küche absolut zum Vorschein kommt. Für einen perfekten Grillabend, darf unter keinen Umständen der grandiose Salat fehlen, der jedes Grillevent abrundet.

➡➡➡➡Hier geht’s zum Rezept!

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten:

1 Eisbergsalat
3 Paprika (rot, gelb, grün)
1 Zwiebel
6 Eier
400 gr Erbsen (tiefkühl)
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
1 Stück Goudakäse
1 Glas Miracle Whip
1 Creme fraiche
1 Joghurt (250 gr)

Schritt 1:

Schneide den Eisbergsalat, die Paprika und die Zwiebel klein. In der Zwischenzeit kochst du ca. 10 min sechs Eier ab und schneidest sie anschließend in Scheiben.

 

Schritt 2:

Nun fängst du an die Zutaten in eine große Salatschlüssel zu schichten. Beginne mit dem Eisbergsalat. Darüber schichtest du die Paprika, Zwiebel und dann die hartgekochten Eier. Achte immer darauf, dass du alles gleichmäßig verteilst. Denn nur so, erhält dein Salat später eine ansprechende Optik. Weiter geht’s mit den tiefgefrorenen Erbsen, die du über die Eier gleichmäßig verteilst. Zum Abschluss verteilst du noch den Mais und die Kidneybohnen.

 

Schritt 3:

Natürlich fehlt zum perfekten Salat noch ein Dressing. Hierzu benötigst du das Glas Miracle Whip, Creme fraiche und ein Joghurt (250 gr). Die drei Zutaten rührst du zu einem Dressing und verteilst es über deinen geschichteten Salat.

 

Schritt 4:

Du reibst den Goudakäse klein und verteilst deinen geriebenen Käse über das Dressing. Die Kombination aus dem Goudakäse und dem Dressing ist wahnsinnig lecker!

 

Schritt 5:

Der Schichtsalat muss über Nacht kalt gestellt werden, bis er durchgezogen ist.

Mittwochskolumne Teil 6

   SINGLE LADIES    

„Gummistiefel vs. High Heels

Kann das nicht einmal jemand anderes übernehmen?“ flehte ich meinen Chef an. „Deine Kollegen wurden bereits in andere Aufgaben eingeteilt“, antwortete mein Chef. Daraufhin zog ich ein Gesicht als ob drei Tage Regenwetter ist. „Verdammt!“ äußerte ich und kassierte einen warnenden Blick von meinem Chef. Jedes Jahr ist unser Magazin „GartenFlora“ auf der Gartenmesse in Hannover vertreten, um dort die neuesten Gartentrends kennenzulernen, wovon unser Magazin lebt. Bereits das zweite Jahr in Folge zog ich das große Los! Morgen sollte es schon losgehen und daher ließ mich mein Chef früher gehen, damit ich noch die nötigen Vorbereitungen treffen konnte. Große Lust hatte ich wirklich nicht, da die Gartenmesse jedes Jahr nach dem gleichen Schema F ablief und hauptsächlich als ein Rentnertreff diente. Also packte ich meine Sachen zusammen und verabschiedete mich von meinen Kollegen. „Viel Spass Sophia. Die Gartenmesse ist ja nichts neues für dich. Vergiss deine High Heels nicht gegen deine Gummistiefel einzutauschen“, rief mir meine Arbeitskollegin hinterher. Du hast gut Reden, denn du etepetete Dame musst es ja nicht machen, dachte ich im Stillen und brachte nur ein trostloses : „Danke,“ über die Lippen. Aber eines stimmt. Jetzt weiß ich wenigstens was auf mich zukommt. Letztes Jahr war ich die Paradiesvogelblume unter den ganzen Gänseblümchen. Denn ich hatte, nach meinem Outfit zu urteilen, die Gartenmesse mit einer Fashionshow verwechselt. Und so kam es, dass ich mich, mit meinen neuen High Heels und meinem roten Ballonkleid zwischen all den Rentnern mit ihren grünen Gummistiefeln befand. Zu meiner Schande gab es dort nicht einmal einen gepflasterten Weg, sondern größtenteils Rasen oder stückweise einen Kiesweg, wo ich gefühlte eine Millionen Mal umknickte. Da stand ich nun, mit meinen 10 cm hohen Absätzen und meinem, kaum auffälligen, roten Ballonkleid. Ein Ballonkleid hat den Vorteil, dass dir keine Person zu nahe kommen kann, da der pompöse „Ballon“ des Kleides es nicht zulässt. Allerdings ist es äußerst unpassend, wenn du einen Gartenkenner interviewen musst und du ihn nicht verstehst, weil er gefühlte 2 Meter von dir entfernt stehen muss und du bei jeder zweiten Antwort gezwungen bist, lauthals nachzufragen.

Wie war das? Sie wollen den Birnenschnaps saufen?“

Ich entleere den Birnengraps auf den Komposthaufen.

Antwortete er beschämend auf meine Nachfrage.
Und so ging es eine gefühlte halbe Stunde weiter, bis der Herr „Gartenkenner“, das Interview, aufgrund einer Ausrede abbrach. Innerlich wusste ich natürlich, das ich auf ganzer Bahn versagt habe und mich bis in die Zehenspitzen blamiert hatte. Schlimmer kam es dann, als eine Rentnerin mich ausführlich darauf hinwies, dass sich der Boulevard auf der anderen Seite der Stadt befände. Das Ende vom Lied war, dass man mich den Rest des Tages an der Sekttheke fand. Ehrlich gesagt hatte ich mich an diesem Platz ganz wohl gefühlt und so überlegte ich mir, was für Bruchteile ich aus meinem Desasterinterview gebrauchen könnte um meinen Chef ein halbwegs professionelles Interview zu präsentieren.
Als ich gerade dabei war mir mein ultra peinliches Interview anzuhören, und ich am liebsten im Erdboden versunken wäre, denn nun kommt mir es noch entsetzlicher vor als es ohnehin schon war, da stand auf einmal dieser wahnsinnig zuckersüße, gut aussehende, smarte, unfassbar sexy, muskulöser GOTT vor mir und fragte mit seiner rauchigen Stimme: „Ist der Platz noch frei?“